Leitfaden für das Einreichen von Beiträgen

Leitfaden für das Einreichen von Beiträgen

Unsere Redaktion veröffentlicht persönliche Briefe, poetische Texte, Bildmaterialien, Gerichtsbeschlüsse und Werbeanzeigen sowie allgemeine Informationen zu institutionellen Projekten. Damit Einsendungen zuverlässig geprüft, zugeordnet und verarbeitet werden können, gelten verbindliche redaktionelle und technische Vorgaben, die Transparenz schaffen, alle Beteiligten schützen und die Qualität unserer Publikationen wahren.

Zweckdienlichkeit: 

Eingesandte Beiträge dienen sowohl als Grundlage für Recherchen als auch der Veröffentlichung. Sie sollen persönliche Erfahrungen, Perspektiven und Lebenswirklichkeiten inhaftierter Personen sichtbar machen und den Austausch innerhalb unserer Leserschaft fördern. Einreichungen sollen nicht dazu dienen, redaktionelle Veröffentlichungen als Ersatz für rechtliche oder administrative Verfahren zu verwenden.

Geltungsbereich:

Das Angebot zur Einreichung richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz oder Aufenthaltsort innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

Redaktionelle Zuständigkeit:

Die Redaktion ist keine Beschwerdestelle oder Rechtsvertretung. Sie kann keine Ermittlungen anstoßen, keine Beschwerden weiterleiten, keine rechtlichen Schritte einleiten und keine Stellungnahmen zu laufenden Verfahren oder dienstlichen Abläufen von Vollzugsbehörden abgeben.

Kategorien der Einsendung:

Einsendungen werden auf Grundlage ihrer redaktionellen Intention voneinander unterschieden und den folgenden Kategorien zugeordnet:

  • Persönliche Beiträge und Erfahrungsberichte
  • Juristische Dokumente, Beschlüsse, Urteile und sonstige Bescheide
  • Beiträge zu systemischen Entwicklungen und institutionellen Projekten
  • Künstlerische Beiträge, Fotografien und Bildmaterialien zur Illustration
  • Werbeanzeigen gemeinnütziger Institutionen, Service- und Informationsanzeigen

Formale und technische Vorgaben:

Einsendungen können hand-, maschinenschriftlich oder digital erstellt werden sowie postalisch oder online eingereicht werden. Alle Textbeiträge müssen bevorzugt in deutscher Sprache verfasst sein.

  • Hand- und Maschinenschriftlich verfasste Beiträge müssen einwandfrei geschrieben bzw. eingetippt, gut lesbar und vollständig sein; längere Texte sollen seitennummeriert werden. Korrekturen müssen klar erkennbar sein; ergänzende Abbildungen sind separat beizulegen und zu beschriften.
  • Digital erstellte Beiträge sollen in gängigen Dateiformaten vorliegen; bevorzugt werden PDF-Formate und JPEG-Dateien. Texte sollen möglichst gering vorformatiert sein und keine komplexen Layouts beinhalten. Dateien dürfen keine Schadsoftware enthalten; beschädigte oder technisch unlesbare Dateien können nicht berücksichtigt werden.
  • Abbildungen sind zu nummerieren und müssen als einzelne Dateien oder als qualitatives Druckerzeugnis vorliegen. Digital eingereichte Abbildungen müssen eine Qualität besitzen, die eine klare Wiedergabe im Druck ermöglicht. Die Bildauflösung soll mindestens 300 dpi betragen.
  • Kreativbeiträge, etwa handgefertigte Zeichnungen, Collagen und andere analoge Werke müssen in sich stabil, eindeutig zuordenbar und geschützt verpackt sein. Dreidimensionale Objekte können aus logistischen Gründen nicht angenommen werden.
  • Werbeanzeigen, die Informationen, Unterstützung oder Präventionsangebote für Inhaftierte bereitstellen, dürfen ausschließlich von nachweislich gemeinnützigen Institutionen mit Sitz in Berlin-Brandenburg eingereicht werden. Als Nachweis der Gemeinnützigkeit ist eine Satzung, Stiftungsurkunde oder ein Gesellschaftsvertrag vorzulegen. Anzeigen sind im PDF‑Format oder als hochauflösende JPEG‑Datei einzureichen; bei PDF‑Dateien müssen alle verwendeten Schriften und Bilder vollständig eingebettet sein. Für Vorgaben im Layout gilt die gesonderte Anzeigenliste Nr. 2c vom 6. März 2026.

Redaktionelle Bearbeitung:

Die Redaktion behält sich vor, Beiträge sprachlich zu glätten, zu kürzen oder für die Veröffentlichung anzupassen sowie eigenes oder fremdes Bildmaterial im Zusammenhang mit dem Beitrag zu verwenden, jedoch ohne die inhaltliche Aussage zu verändern. Strukturierende Überschriften, Zwischenzeilen oder Bildzuordnungen können ergänzt werden. Bei Rückfragen zur inhaltlichen Klärung nimmt die Redaktion, sofern dies möglich ist, Kontakt mit der einsendenden Person auf.

Bearbeitungsreihenfolge:

Die Reihenfolge der Bearbeitung richtet sich ausschließlich nach redaktionellen und organisatorischen Faktoren wie Eingang, Lesbarkeit und Platzierungsmöglichkeiten im Layout. Persönliche Präferenzen, etwaige Spendenzahlungen, die Dauer des bisherigen Zeitschriftenbezuges oder andere Individualitäten haben keinen Einfluss.

Zensur:

Die Redaktion entscheidet nach journalistischen und ethischen Kriterien über Annahme, Bearbeitung und Veröffentlichung. Sie arbeitet insoweit unabhängig und unzensiert, dass  keine externe Institution auf die Inhalte, Entscheidungen oder Veröffentlichungen einflussnimmt. Gleichzeitig verpflichtet sie sich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Sprache und Öffentlichkeit. Beiträge werden nicht aufgrund ihrer Meinung oder Kritik am System ausgeschlossen, sofern sie die im hier vorliegenden Leitfaden genannten Grenzen einhalten. Legitimer Widerspruch, persönliche Erfahrungen und kritische Perspektiven bleiben ausdrücklich erwünscht und uneingeschränkt.

Ausschluss:

Eingereichte Inhalte müssen respektvoll, wahrheitsgemäß und frei von diskriminierenden, entwürdigenden, sexistischen, rassistischen, extremistischen oder vergleichbaren menschenverachtenden Aussagen sein. Beiträge, die Gewalt verherrlichen, extremistische Positionen vertreten, zur Täuschung genutzt werden oder gegen geltendes Recht verstoßen, werden nicht veröffentlicht. Bei allen Einreichungen muss es sich um Erstveröffentlichungen handeln; sie dürfen nicht bereits an anderer Stelle publiziert worden sein. Davon ausgenommen sind Beiträge, die zuvor ausschließlich in privaten, nicht‑kommerziellen Online‑Blogs erschienen sind, sowie Werbeanzeigen.

Urheber- und Verlagsrecht:

Alle eingesandten Texte, Bilder und Dokumente sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung, die nicht gesetzlich erlaubt ist, bedarf der Zustimmung des Verlages. Mit der Einsendung wird bestätigt, dass der Beitrag selbst verfasst wurde oder die erforderlichen Nutzungsrechte vorliegen und, dass keine Urheber-, Persönlichkeits- oder Bildrechte Dritter verletzt werden. Bei erkennbaren Personen in Texten, Bildern oder amtlichen Dokumenten muss deren Einverständnis vorliegen. Für die rechtmäßige Weitergabe amtlicher Dokumente trägt die einsendende Person die Verantwortung.

Einräumung von Nutzungsrechten:

Mit der Einsendung wird der Redaktion das einfache, räumlich und zeitlich unbeschränkte Recht eingeräumt, den Beitrag in gedruckter und digitaler Form zu veröffentlichen. Dieses Recht umfasst die Vervielfältigung und Verbreitung in körperlicher Form, die öffentliche Wiedergabe und Zugänglichmachung, die Aufnahme in Datenbanken, die Speicherung auf elektronischen Datenträgern sowie die sonstige Verwertung in elektronischer Form. Die Nutzung erstreckt sich auch auf heute noch nicht bekannte Nutzungsarten. Die Urheberrechte verbleiben bei der einsendenden Person. Die Redaktion erhält die Erlaubnis zur Veröffentlichung und zur redaktionellen Bearbeitung, ohne die Aussage zu verfälschen.

Zitate und Quellenangaben:

Wenn in einem Beitrag auf externe Inhalte Bezug genommen wird, sollen diese so angegeben werden, dass ihre Herkunft nachvollziehbar bleibt. Wörtliche Zitate werden in Anführungszeichen gesetzt; Auslassungen werden mit […] gekennzeichnet. Bei Büchern, Artikeln oder Medienberichten genügt die Nennung von Autor*in oder Medium sowie des Erscheinungsjahres. Für Onlinequellen soll die Plattform oder Institution angegeben werden; ein vollständiger Link ist nicht erforderlich. Juristische Dokumente wie Urteile, Beschlüsse oder Bescheide müssen mit Aktenzeichen, Datum und ausstellender Stelle benannt werden.

Namensnennung:

Mit der Einsendung eines Beitrags stimmen die Autor*innen der Veröffentlichung ihres Vor- und Nachnamens zu. Der Name wird bei Textbeiträgen am Anfang des Beitrages und bei Bildmaterialien in unmittelbarer Zuordnung zum Bild platziert. Veröffentlichungen unter selbstgewählten Pseudonymen sind nicht vorgesehen.

Vergütung: 

Eine Vergütung erfolgt nicht. Einsendende Personen erhalten ein Belegexemplar der Ausgabe, in der ihr Beitrag erscheint.

Gewährleistung:

Die Verantwortung für die inhaltliche Richtigkeit der eingesandten Beiträge liegt bei den Einsender*innen. Die einsendende Person versichert, dass der Beitrag keine Rechte Dritter verletzt. Bei Inanspruchnahme durch Dritte erfolgt eine vollständige Schad‑ und Klagloshaltung. 

Datenschutz und -verarbeitung:

Die Redaktion verarbeitet im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Beiträgen personenbezogene Daten, insbesondere Kontaktdaten, jene zur Zuordnung, Bearbeitung und Veröffentlichung des Beitrags sowie zur Kommunikation mit den Autor*innen benötigt werden. Für alle Vorgänge der Datenerhebung und -verarbeitung gelten die Grundsätze der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Datenspeicherung und -löschung:

Personenbezogene Daten, insbesondere Kontaktdaten, werden gelöscht, sobald sie für den Verarbeitungszweck nicht mehr erforderlich sind. Nach Veröffentlichung werden sie für die Dauer der gesetzlichen Verjährungsfrist gespeichert und anschließend gelöscht. Beiträge, die nicht zur Veröffentlichung ausgewählt werden, werden nach Abschluss des redaktionellen Prüfprozesses gelöscht; eine Archivierung findet nicht statt.

Eingangsbestätigung:

Eine Ausstellung erfolgt nur auf Einreichungen, die ausdrücklich von der Redaktion angefordert wurden, etwa im Rahmen thematischer Ausschreibungen. Eine Aussage über die Veröffentlichung ist damit nicht verbunden. Für unverlangt eingesandte Beiträge erfolgt keine automatische Bestätigung.

Rücksendung von Unterlagen:

Beiträge, die auf ausdrückliche Aufforderung der Redaktion zugesandt wurden, werden nach Abschluss der Bearbeitung unentgeltlich zurückgesandt. Nicht angeforderte Einsendungen können nur gegen Erstattung aller anfallenden Portokosten zurückgesendet werden.

Haftungsausschluss:

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Unterlagen oder Materialien sowie für auf dem Postweg verlorene oder beschädigte Einsendungen wird keine Haftung übernommen.

Kein Anspruch auf Veröffentlichung:

Die Veröffentlichung erfolgt im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten und redaktionellen Erfordernisse; ein Anspruch besteht nicht.

Kontakt:

Bitte richten Sie alle Beiträge an:

Redaktion und Verlag der lichtblick
Seidelstraße 39
13507 Berlin

Telefon: +49 (0)30 901 47 20 25

E-Mail: kontakt@derlichtblick.berlin
Internet: www.derlichtblick.online

Stand 04.03.2026

© der lichtblick 2025

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